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Kostenlos · ohne Registrierung · ohne E-Mail-Abfrage

Werkzeuge: rechnen und prüfen, ohne Anmeldung.

Zwei Fragen tauchen in Projekten immer wieder auf: Was kostet ein Ablauf, den jemand von Hand erledigt? und Muss unser Shop den Widerrufsbutton bereitstellen? Für beide gibt es hier ein Werkzeug — kostenlos, ohne Konto, mit offengelegtem Rechenweg beziehungsweise benannter Rechtsquelle.

Zwei Werkzeuge, zwei Fragen

  • Rechnen

    Prozesskosten-Rechner

    Sie tragen ein, wie oft ein wiederkehrender Ablauf vorkommt, wie lange ein Durchlauf dauert, wie viele Personen beteiligt sind und was eine Arbeitsstunde im Betrieb kostet. Heraus kommt, was der Ablauf im Jahr an Zeit und Geld bindet — und ab wann sich eine Automatisierung trägt.

    Für wen
    Geschäftsführung, Betriebs- und Büroleitung, alle, die eine Investition begründen müssen.
    Was herauskommt
    Jahresstunden, Jahreskosten, Restaufwand, laufende Kosten, Amortisationsdauer, Saldo nach drei Jahren, dazu eine bewusst vorsichtige Variante.
    Mitnehmen
    Teilen-Link, Ausdruck für die Besprechung, CSV für die Tabellenkalkulation.

    Zum Prozesskosten-Rechner

  • Prüfen

    Widerrufsbutton-Checker

    Drei Fragen zu Ihrem Angebot ergeben eine Ersteinschätzung, ob Sie die elektronische Widerrufsfunktion nach § 356a BGB bereitstellen müssen. Darunter steht, was die Vorschrift in ihren fünf Absätzen verlangt — von der Beschriftung bis zur Eingangsbestätigung.

    Für wen
    Betreiber von Online-Shops und Buchungsstrecken, Agenturen, die für sie umsetzen.
    Was herauskommt
    Eine Einschätzung mit Begründung, die Zusammenfassung der Absätze 1 bis 5 und der Verweis auf den amtlichen Wortlaut.
    Rechtsgrundlage
    § 356a BGB, gültig seit dem 19. Juni 2026; europarechtlich die Richtlinie (EU) 2023/2673.

    Zum Widerrufsbutton-Checker

Welches Werkzeug beantwortet welche Frage?

Gegenüberstellung der beiden Werkzeuge nach Ausgangsfrage, Eingabe, Ergebnis und Grundlage.
Merkmal Prozesskosten-Rechner Widerrufsbutton-Checker
Ausgangsfrage Was kostet dieser Ablauf im Jahr — und lohnt sich eine Automatisierung? Muss ich die elektronische Widerrufsfunktion bereitstellen?
Eingabe Sieben bis zehn Zahlen zu Häufigkeit, Dauer, Personen, Stundensatz und Kosten. Drei Fragen zu Vertragsart, Verbraucherbezug und Abschluss im Netz.
Ergebnis Zahlen: Stunden, Euro, Amortisationsdauer, Drei-Jahres-Saldo. Eine Ersteinschätzung mit Begründung und Verweis auf die Norm.
Grundlage Ausschließlich Ihre Eingaben und Grundrechenarten. § 356a BGB und die Richtlinie (EU) 2023/2673.
Typischer Anlass Eine Investitionsentscheidung, die jemand vorlegen muss. Eine Pflicht, die seit dem 19. Juni 2026 gilt.
Was es nicht ist Keine betriebswirtschaftliche Beratung. Keine Rechtsberatung.

Wofür sie in der Praxis benutzt werden

Die folgenden Anlässe stammen aus Gesprächen und Projekten. Sie sind der Grund, warum es genau diese beiden Werkzeuge gibt und nicht irgendwelche.

  • Eine Investition begründen. Vor der Frage „was kostet die Automatisierung?" steht die Frage „was kostet es, nichts zu tun?". Der Ausdruck aus dem Rechner ist genau die eine Seite Papier, die in einer Besprechung fehlt.
  • Zwei Abläufe vergleichen. Rechnen Sie erst die Angebotsnachverfolgung, dann die Terminvereinbarung. Zwei Teilen-Links nebeneinander zeigen, welcher Ablauf zuerst dran ist.
  • Ein Angebot gegenprüfen. Wenn ein Anbieter eine Ersparnis verspricht, lässt sich mit denselben Eingaben nachrechnen, welche Annahmen dahinterstehen müssen, damit die Zahl stimmt.
  • Eine gesetzliche Pflicht einordnen. Der Checker klärt in einer Minute, ob das Thema Widerrufsbutton den eigenen Shop überhaupt betrifft — bevor jemand eine Kanzlei oder eine Agentur fragt.
  • Einen Umsetzungsauftrag beschreiben. Die Zusammenfassung der fünf Absätze ist die Anforderungsliste, gegen die eine Umsetzung geprüft werden kann: Beschriftung, ständige Verfügbarkeit, Angaben, Bestätigungsschritt, Eingangsbestätigung.
  • Mitgliedern oder Kunden etwas an die Hand geben. Beide Seiten sind ohne Anmeldung erreichbar und lassen sich deshalb in einem Rundschreiben, einem Mitgliederbereich oder einer Beratung weitergeben.

Methodik und Transparenz

Ein Werkzeug ist nur so viel wert wie die Annahmen, die darin stecken. Deshalb stehen sie auf den Seiten selbst — und hier zusammengefasst.

Alle Zahlen kommen aus der Eingabe
Der Rechner enthält keinen Branchendurchschnitt, keinen Benchmark und keine hinterlegte Erfahrungszahl. Es gibt genau eine Vorbelegung mit Annahmecharakter: 250 Arbeitstage bei der Periode Tag. Sie ist als Rechenkonvention benannt und im Feld änderbar; 52 Kalenderwochen, 12 Monate und 1 Jahr folgen aus dem Kalender.
Der Rechenweg steht auf der Seite
Jede Formel ist ausgeschrieben, mit denselben Bezeichnern wie in den Ergebnisfeldern, dazu ein Beispiel zum Mitrechnen. Wer das Ergebnis nicht glaubt, kann es nachrechnen, statt einer Blackbox vertrauen zu müssen.
Kapazität ist nicht Kasse
Freiwerdende Stunden sind zunächst nur Kapazität. Zu Geld werden sie erst, wenn diese Kapazität anders genutzt oder tatsächlich abgebaut wird. Der Rechner sagt das ausdrücklich und weist den Wert getrennt aus — das ist der Unterschied zu den üblichen ROI-Rechnern.
Vorsichtig gerechnet heißt eine feste Regel
Die vorsichtige Variante kürzt die Minuten je Durchlauf um 25 Prozent und erhöht die einmaligen Umsetzungskosten um 25 Prozent. Alles andere bleibt unverändert. Keine Streuung, keine Simulation, nichts zu erraten.
Die Rechtslage steht mit Fundstelle da
Der Checker nennt die deutsche Umsetzungsnorm § 356a BGB samt Verkündung und Geltungsbeginn und verlinkt den amtlichen Wortlaut auf gesetze-im-internet.de; europarechtliche Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673. Die Zusammenfassung gibt den Regelungsgehalt in eigenen Worten wieder und nennt das Datum, an dem die amtliche Quelle abgerufen wurde.
Randfälle zeigen Text statt Unsinn
Rechnet sich eine Automatisierung mit den eingegebenen Werten nicht, steht genau dieser Satz da — keine negative Monatszahl, kein Unendlich-Zeichen. Ein Wert außerhalb der zulässigen Grenzen wird am Feld gemeldet und nicht stillschweigend zurechtgebogen.

Kein Lead-Gate, keine Datensammlung

Werkzeuge, die vor dem Ergebnis eine E-Mail-Adresse verlangen, sind Kontaktformulare mit Rechenfassade. Diese beiden sind es nicht — und das ist eine Festlegung, keine Einführungsaktion.

  • Kein Formular vor dem Ergebnis. Es gibt keine Registrierung, keine E-Mail-Abfrage und keinen Versand einer Auswertung gegen Adresse.
  • Der Rechner rechnet im Browser. Die Berechnung löst über den normalen Abruf der Seite hinaus keine Serveranfrage aus und sendet keine Ihrer Eingaben; kein Browserspeicher, kein Cookie des Rechners. Er hat nicht einmal ein Formular: auch ohne JavaScript gibt es dort nichts, was Ihre Eingaben absenden könnte. Erzeugen Sie einen Teilen-Link, stehen Ihre Zahlen im Adressfragment hinter dem Rautezeichen; ein Fragment schickt der Browser nicht an den Server. Der frei eingegebene Name des Ablaufs geht ohnehin nicht mit. Nur ein alter Teilen-Link, der die Zahlen noch im Adresszusatz hinter dem Fragezeichen trägt, geht beim Aufruf einmal mit an den Server; ein Skript im Seitenkopf räumt ihn sofort ins Fragment um.
  • Der Checker wertet im Browser aus. Die drei Antworten verlassen den Browser nicht. Erst wenn Sie unter dem Ergebnis von sich aus das Kontaktformular ausfüllen und absenden, gehen die dort eingetragenen Angaben an uns.
  • Messung nur mit Einwilligung. Analytics lädt auf der ganzen Website erst nach ausdrücklicher Zustimmung — und bekommt dann nur die Route der Seite, ohne Adresszusatz und ohne Fragment; für die verweisende Seite gilt dasselbe. Rechenergebnisse und Eingaben sind davon in keinem Fall betroffen: sie werden nicht gemessen und nicht übertragen.
  • Nachlesbar statt behauptet. Was gespeichert wird und was nicht, steht in der Datenschutzerklärung; eine erteilte Einwilligung lässt sich jederzeit über den entsprechenden Link im Seitenfuß widerrufen.

Was die Werkzeuge nicht leisten

  • Sie ersetzen keine Beratung. Der Rechner ist eine Rechenhilfe, keine betriebswirtschaftliche oder steuerliche Empfehlung. Der Checker ist eine Ersteinschätzung, keine Rechtsberatung — maßgeblich bleibt der amtliche Wortlaut.
  • Sie prüfen Ihre Zahlen nicht auf Plausibilität. Ein zu niedrig geschätzter Restaufwand oder ein falscher Stundensatz führt zu einem sauber gerechneten, aber falschen Ergebnis. Die Verantwortung für die Eingabe bleibt bei Ihnen.
  • Sie kennen Ihren Einzelfall nicht. Sonderfälle, Ausnahmen und branchenspezifische Regelungen bildet keines der beiden Werkzeuge ab; drei Fragen sind eine Einordnung, keine Subsumtion.
  • Sie sagen nichts über die Umsetzung. Ob ein Ablauf technisch automatisierbar ist und mit welchem Aufwand, steht auf keiner der beiden Seiten. Dafür braucht es einen Blick auf den konkreten Ablauf.

Häufige Fragen

  • Was kosten diese Werkzeuge?

    Nichts. Beide sind kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Es gibt kein Formular vor dem Ergebnis, keine E-Mail-Abfrage und keinen Versand einer Auswertung gegen Adresse. Das ist eine Festlegung und kein Einführungsangebot: Wer eine Zahl oder eine Einschätzung braucht, soll sie bekommen, ohne vorher Kontaktdaten zu hinterlassen.

  • Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

    Beim Prozesskosten-Rechner nicht: Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Sie löst über den normalen Abruf der Seite hinaus keine Serveranfrage aus und sendet keine Ihrer Eingaben; es gibt keinen Browserspeicher und kein Cookie des Rechners. Nur ein alter Teilen-Link, der die Zahlen noch im Adresszusatz hinter dem Fragezeichen trägt, geht beim Aufruf einmal mit an den Server; ein Skript im Seitenkopf räumt ihn sofort ins Fragment um. Beim Widerrufsbutton-Checker werden die drei Antworten ebenfalls im Browser ausgewertet. Erst wenn Sie danach von sich aus das Kontaktformular unter dem Ergebnis ausfüllen und absenden, gehen die dort eingetragenen Angaben an uns.

  • Brauche ich ein Konto oder eine E-Mail-Adresse?

    Nein. Beide Werkzeuge laufen ohne Anmeldung und ohne Konto. Eine E-Mail-Adresse brauchen Sie nur dann, wenn Sie uns im Anschluss von sich aus schreiben möchten.

  • Woher stammen die Zahlen im Prozesskosten-Rechner?

    Aus Ihrer Eingabe. Es gibt keinen Branchendurchschnitt, keinen Benchmark und keinen hinterlegten Erfahrungswert. Die einzige Vorbelegung mit Annahmecharakter sind 250 Arbeitstage bei der Periode Tag — eine verbreitete Rechenkonvention, im Feld änderbar und auf der Seite als solche benannt. 52 Kalenderwochen, 12 Monate und 1 Jahr folgen aus dem Kalender.

  • Auf welcher Rechtsgrundlage arbeitet der Widerrufsbutton-Checker?

    Auf § 356a BGB, der deutschen Umsetzungsnorm mit der amtlichen Überschrift Elektronische Widerrufsfunktion bei Fernabsatzverträgen. Sie wurde durch das Gesetz vom 3. Februar 2026 eingefügt, verkündet im BGBl. 2026 I Nr. 28, und gilt seit dem 19. Juni 2026. Europarechtliche Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673. Der amtliche Wortlaut ist auf der Werkzeugseite verlinkt, zusammen mit dem Datum des Abrufs.

  • Ist das eine Rechtsberatung?

    Nein. Der Checker gibt anhand von drei Fragen eine Ersteinschätzung und fasst den Regelungsgehalt in eigenen Worten zusammen. Maßgeblich ist allein der amtliche Wortlaut; ob und wie eine Vorschrift Ihren Einzelfall trifft, klärt anwaltliche Beratung. Der Prozesskosten-Rechner ist entsprechend keine betriebswirtschaftliche oder steuerliche Beratung, sondern eine Rechenhilfe.

  • Kann ich ein Ergebnis weitergeben?

    Ja. Der Prozesskosten-Rechner erzeugt auf Wunsch einen Teilen-Link mit Ihren Zahlen, einen Ausdruck für die Besprechung und einen CSV-Export für die Tabellenkalkulation. Der frei eingegebene Name des Ablaufs geht dabei bewusst nicht mit, weil er der einzige Freitext ist und etwas über Ihren Betrieb verraten könnte.

  • Kommt ein drittes Werkzeug?

    Möglich, zugesagt ist nichts. Diese Seite führt genau das auf, was es gibt; sobald ein weiteres Werkzeug live ist, steht es hier. Ein Werkzeug entsteht dann, wenn eine Frage in Projekten wiederholt auftaucht und sich ohne fremde Datenquelle beantworten lässt — sonst wäre der Pflegeaufwand größer als der Nutzen.

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Ergebnis gemeinsam einordnen

Eine Zahl aus dem Rechner oder eine Einschätzung aus dem Checker ist der Anfang, nicht das Ergebnis. In 30 Minuten schauen wir uns den konkreten Fall an — und sagen auch, wenn sich eine Umsetzung nicht lohnt. Ohne Verkaufsdruck.

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