Prozesskosten-Rechner · kostenlos

Was kostet Sie die Routine?

Daten übertragen, Termine abstimmen, Belege sortieren: Kleine Aufgaben summieren sich. Rechnen Sie aus, wie viel Zeit und Geld ein Ablauf bindet und was eine Automatisierung verändern könnte.

Ohne Anmeldung. Mit Ihren eigenen Annahmen.

Grüne Uhr mit kreisenden Pfeilen, Datenkarten und Belegen – Illustration aus unserem Fünf-Minuten-Post.

Ihre Ausgangslage

Ein Ablauf. Ihre Zahlen.

Wählen Sie eine wiederkehrende Aufgabe. Schätzwerte können Sie jederzeit ändern.

Der Ablauf heute

Nur für Ihre Übersicht und den Export. Der Name wird nicht gespeichert oder im Link geteilt.

Wie oft fällt die Aufgabe in diesem Zeitraum an?

Der Zeitraum für die Zahl links daneben.

Passen Sie den Wert an Urlaub, Feiertage und Betriebszeiten an.

Aktive Arbeitszeit, ohne Wartezeiten.

Bei zwei gleichzeitig Beteiligten zählt die Zeit doppelt.

Kosten einer Arbeitsstunde inklusive Arbeitgeberanteilen und Gemeinkosten. Ihre Buchhaltung kennt den passenden Wert.

Nach der Automatisierung

Zeit für Kontrolle, Freigaben und Ausnahmen. Auch ein höherer Aufwand als heute ist möglich.

Kosten der Umsetzung

Planung, Einrichtung und Einführung inklusive eigener Arbeitszeit.

Zum Beispiel Software, Hosting und Wartung.

Die Rechnung dahinter

Nachvollziehbar bis zur letzten Zahl.

Häufigkeit × Dauer × Personen ergibt den Zeitaufwand. Mit Ihrem Vollkostensatz wird daraus der rechnerische Wert dieser Arbeitszeit. Für den Vergleich ziehen wir Restaufwand und Betriebskosten ab.

Alle Formeln ansehen
  1. Durchläufe je Jahr. Durchläufe je Periode mal Perioden je Jahr. N = Durchläufe × Perioden je Jahr
  2. Arbeitszeit heute. Jahresdurchläufe mal Minuten je Durchlauf mal beteiligte Personen, geteilt durch 60. Mh = (N × Minuten je Durchlauf × Personen) ÷ 60
  3. Arbeitskosten heute. Stunden mal Vollkostensatz. Mk = Mh × Vollkostensatz
  4. Arbeitszeit und Kosten danach. Dieselbe Rechnung mit dem Restaufwand statt der heutigen Dauer. Rh = (N × Restminuten × Personen) ÷ 60  ·  Rk = Rh × Vollkostensatz
  5. Laufende Kosten je Jahr. Monatsbetrag mal zwölf. Lj = laufende Kosten je Monat × 12
  6. Ersparnis. Erst die Arbeitskosten, dann die laufenden Kosten davon ab. ΔB = Mk − Rk  ·  ΔN = ΔB − Lj
  7. Amortisation und Drei-Jahres-Saldo. Die einmaligen Kosten geteilt durch die monatliche Ersparnis; der Saldo sind drei Jahresersparnisse minus die einmaligen Kosten. Ist ΔN kleiner oder gleich null, gibt es keine Amortisationsdauer — dann steht dort der Hinweis, dass es sich mit diesen Werten nicht rechnet. T = einmalige Kosten ÷ (ΔN ÷ 12)  ·  S3 = 3 × ΔN − einmalige Kosten

Einmal mit Zahlen

10 Durchläufe pro Woche, 52 Wochen, jeweils 15 Minuten und 60 Euro pro Stunde ergeben für eine Person 7.800 Euro Arbeitskosten im Jahr.

Mit 3 Minuten Restaufwand und 29 Euro monatlichen Betriebskosten bleiben rechnerisch 5.892 Euro pro Jahr. Eine Umsetzung für 2.400 Euro wäre nach 4,9 Monaten bezahlt.

Frei gewählte Beispielwerte, keine Erhebung. Gerundet wird nur die Anzeige: Stunden und Monate auf eine Nachkommastelle, Euro auf ganze Beträge.

Kalender mit grünen Zeitblöcken: wiederkehrende Aufgaben füllen den Arbeitstag.

Das Ergebnis einordnen

Freie Zeit ist noch kein Gewinn.

Wenn Ihr Team weniger Routinearbeit erledigt, entsteht Kapazität für andere Aufgaben. Die laufenden Personalkosten sinken dadurch nicht automatisch.

Der Rechner vergleicht Ihre Annahmen linear. Er berücksichtigt keine Qualitätsgewinne, Projektverzögerungen oder Auslastungsgrenzen. Zinsen, Abschreibungen und Steuern sind ebenfalls nicht enthalten. Für eine Investitionsentscheidung brauchen Sie eine genauere Prüfung.

Angaben zur Rechnung

Ablauf
ohne Bezeichnung
Häufigkeit
Dauer je Durchlauf
Beteiligte
Vollkostensatz
Restaufwand nach der Automatisierung
Einmalige Umsetzungskosten
Laufende Kosten

Gut zu wissen

Fragen zum Rechner.

  • Was kostet ein manueller Prozess pro Jahr?

    Das hängt an vier Zahlen: wie oft der Ablauf vorkommt, wie lange ein Durchlauf dauert, wie viele Personen daran beteiligt sind und mit welchem Vollkostensatz Sie rechnen. Der Rechner multipliziert Häufigkeit und Dauer zu Jahresminuten, rechnet sie in Stunden um und multipliziert sie mit dem Stundensatz. Es gibt keinen Branchendurchschnitt und keinen hinterlegten Erfahrungswert — jede Zahl kommt aus Ihrer Eingabe.

  • Ab wann lohnt sich eine Automatisierung?

    Rechnerisch dann, wenn die jährliche Ersparnis nach Abzug der laufenden Kosten größer als null ist. Die Amortisationsdauer ergibt sich aus den einmaligen Umsetzungskosten geteilt durch die monatliche Ersparnis. Bleibt unter dem Strich nichts übrig, zeigt der Rechner keine Amortisationsdauer an, sondern den Hinweis, dass es sich mit diesen Werten nicht rechnet.

  • Ist gesparte Zeit dasselbe wie gespartes Geld?

    Nein, und das ist der wichtigste Vorbehalt dieser Seite. Freiwerdende Stunden sind zunächst nur Kapazität. Zu Geld werden sie erst, wenn diese Kapazität für etwas eingesetzt wird, das Umsatz oder Deckungsbeitrag bringt, oder wenn sie tatsächlich abgebaut wird — etwa weil eine Stelle nicht nachbesetzt oder weniger Fremdleistung eingekauft wird. Der Rechner weist den Kapazitätswert deshalb getrennt aus und behauptet nicht, dass er automatisch in der Kasse landet.

  • Was ist ein Vollkostensatz und wie komme ich darauf?

    Der Vollkostensatz ist das, was eine Arbeitsstunde den Betrieb wirklich kostet — nicht der Bruttostundenlohn. Üblich ist die Rechnung aus Bruttolohn, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und einem Zuschlag für Gemeinkosten wie Arbeitsplatz, Software und Verwaltung. Welche Zahl für Ihren Betrieb richtig ist, weiß Ihre Buchhaltung; der Rechner nimmt sie als Eingabe entgegen und schlägt keinen Wert vor.

  • Was bedeutet die vorsichtige Variante?

    Sie rechnet dieselbe Aufgabe mit zwei bewusst ungünstigeren Annahmen: die Minuten je Durchlauf werden um 25 Prozent gekürzt und die einmaligen Umsetzungskosten um 25 Prozent erhöht. Alles andere bleibt unverändert. Das ist eine feste, benannte Regel und keine Streuung oder Simulation — Sie können sie mit dem Rechenweg auf dieser Seite selbst nachvollziehen.

  • Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

    Die Berechnung findet in Ihrem Browser statt. Nur wenn Sie das freiwillige Häkchen zur Speicherung aktivieren und auf „Berechnen“ klicken, werden Ihre Zahlen zusätzlich an unseren Server übermittelt. Wir speichern sie zusammen mit den dort berechneten Ergebnissen zur Auswertung der Rechnernutzung. Ohne dieses Häkchen werden beim Berechnen keine Rechenwerte übertragen.

    Im Rechendatensatz speichern wir keine Namen, Kontaktdaten, IP-Adressen, Seitenadressen oder Kampagnenparameter. Er enthält die Zahlen, Ergebnisse, eine Zufallskennung, Zeitangaben und die Version Ihrer Einwilligung. Diese Speicherung ist von der Besuchsstatistik und von persönlichen Anfragen getrennt. Technische Verbindungsdaten können beim Hosting verarbeitet werden.

    Die gespeicherten Daten werden spätestens nach 90 Tagen gelöscht. Sie können die Einwilligung vorher widerrufen und die Daten über die Löschfunktion auf dieser Seite oder später über Ihren persönlichen Löschlink entfernen. Bewahren Sie den Link vertraulich auf: Wer ihn besitzt, kann die zugehörigen Daten löschen. Das Abwählen des Häkchens verhindert weitere Übermittlungen; Zurücksetzen allein löscht keine bereits gespeicherte Rechnung.

    Die Eingabefelder des Rechners gehören zu keinem Formular und können auch ohne JavaScript nicht abgesendet werden. Das Anfrageformular unterhalb ist ein gesonderter, freiwilliger Schritt; es übernimmt keine Zahlen aus dem Rechner.

    Erzeugen Sie den Teilen-Link, landet er in der Zwischenablage und im Feld darunter; die Adresszeile bleibt dabei unverändert. Ihre Zahlen stehen darin im Adressfragment hinter dem Rautezeichen, und ein Fragment schickt der Browser nicht an den Server. Der Name des Ablaufs bleibt auch dann außen vor, weil er der einzige Freitext ist. CSV und PDF entstehen weiterhin lokal.

    Eine Ausnahme sind alte Teilen-Links, die die Zahlen noch im Adresszusatz hinter dem Fragezeichen tragen: Beim Aufruf eines solchen Links geht der Zusatz einmal mit der Seitenanfrage an den Server und kann in dessen Zugriffsprotokoll stehen. Ein Skript im Seitenkopf räumt ihn sofort ins Fragment um — bevor eine Messung oder eine Folgeseite ihn zu sehen bekommt. Neu erzeugte Links tragen die Zahlen von vornherein im Fragment.

  • Woher kommen die 250 Arbeitstage und die 52 Wochen?

    52 ist die Zahl der Kalenderwochen im Jahr, also eine Tatsache. 250 ist eine verbreitete Rechenkonvention für Arbeitstage und keine Angabe über Ihren Betrieb — sie ist die einzige Vorbelegung des Rechners mit Annahmecharakter und im Feld frei änderbar. Bei Monat und Jahr folgt die Zahl mit 12 beziehungsweise 1 aus dem Kalender.

  • Kann ich das Ergebnis ausdrucken oder exportieren?

    Ja. Der Ausdruck enthält Ihre Annahmen, die Ergebnistabelle, den Rechenweg sowie Datum und Quelladresse; über den Druckdialog lässt er sich als PDF sichern. Zusätzlich gibt es einen Export als CSV-Datei mit Semikolon als Trennzeichen und Komma als Dezimalzeichen, die in einer deutschen Tabellenkalkulation ohne Nacharbeit öffnet. Beides entsteht in Ihrem Browser.

Erstellt mit dem Prozesskosten-Rechner von Akuma Digital, https://www.akuma-digital.de/prozesskosten-rechner

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