Glossar

API-Integration

Eine API-Integration verbindet zwei Systeme über eine dokumentierte technische Schnittstelle und festgelegte Daten- und Fehlerverträge.

Fachlich geprüft · Stand 31. August 2026

Was bedeutet API-Integration?

API steht für Application Programming Interface. Bei einer Integration sendet ein System strukturierte Anfragen an ein anderes und verarbeitet dessen Antwort. Dafür müssen Endpunkte, Datenformate, Authentisierung, Berechtigungen, Limits und mögliche Statuscodes bekannt sein.

Produktionsreif wird eine Verbindung erst durch ihren Fehlerweg. Dazu gehören Zeitüberschreitungen, begrenzte Wiederholungen, eindeutige Zustellzustände, Schutz vor Dubletten und ein manueller Klärungsweg. Monitoring sollte nicht nur prüfen, ob die API erreichbar ist, sondern ob der fachliche Datensatz im Zielsystem angekommen ist.

So zeigt sich der Begriff im Arbeitsalltag

Nach einer bestätigten Bestellung legt eine Integration einen Auftrag im ERP an. Liefert das Zielsystem keine eindeutige Antwort, wird nicht blind erneut gebucht. Der Vorgang erhält einen Zwischenstatus; ein sicherer Wiederholungsmechanismus nutzt denselben Vorgangsschlüssel und eskaliert nach einer festgelegten Zahl von Versuchen.

Worauf Sie konkret achten sollten

  • Der Datenvertrag enthält Pflichtfelder, Formate und Versionen.
  • Authentisierung und Berechtigungen folgen dem Minimalprinzip.
  • Timeouts, Limits, Wiederholungen und Dubletten sind ausdrücklich behandelt.
  • Technischer Erfolg und fachliche Zustellung werden getrennt überwacht.

Offizielle Quellen

Die Definition wurde anhand der folgenden offiziellen Dokumentationen, Standards oder amtlichen Informationen eingeordnet. Die konkrete Umsetzung hängt vom jeweiligen System und Anwendungsfall ab.

  1. IETF RFC 9110: HTTP Semantics
  2. OWASP API Security Project