Was bedeutet API-Integration?
API steht für Application Programming Interface. Bei einer Integration sendet ein System strukturierte Anfragen an ein anderes und verarbeitet dessen Antwort. Dafür müssen Endpunkte, Datenformate, Authentisierung, Berechtigungen, Limits und mögliche Statuscodes bekannt sein.
Produktionsreif wird eine Verbindung erst durch ihren Fehlerweg. Dazu gehören Zeitüberschreitungen, begrenzte Wiederholungen, eindeutige Zustellzustände, Schutz vor Dubletten und ein manueller Klärungsweg. Monitoring sollte nicht nur prüfen, ob die API erreichbar ist, sondern ob der fachliche Datensatz im Zielsystem angekommen ist.
Ein Beispiel aus dem Betrieb
Nach einer bestätigten Bestellung legt eine Integration einen Auftrag im ERP an. Liefert das Zielsystem keine eindeutige Antwort, wird nicht blind erneut gebucht. Der Vorgang erhält einen Zwischenstatus; ein sicherer Wiederholungsmechanismus nutzt denselben Vorgangsschlüssel und eskaliert nach einer festgelegten Zahl von Versuchen.
Worauf Sie achten sollten
- Der Datenvertrag enthält Pflichtfelder, Formate und Versionen.
- Authentisierung und Berechtigungen folgen dem Minimalprinzip.
- Timeouts, Limits, Wiederholungen und Dubletten sind ausdrücklich behandelt.
- Technischer Erfolg und fachliche Zustellung werden getrennt überwacht.
Wo die Grenzen liegen
Eine API-Verbindung behebt keine widersprüchlichen Stammdaten oder unklaren Verantwortlichkeiten. Vor der technischen Kopplung muss feststehen, welches System für welche Information führend ist.
Verwandte Begriffe
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Webhook
Ein Webhook ist eine HTTP-Nachricht, die ein System bei einem Ereignis aktiv an eine vorher festgelegte Empfängeradresse sendet.
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Idempotenz
Idempotenz bedeutet, dass dieselbe fachliche Operation mehrfach angefordert werden kann, ohne ihre beabsichtigte Wirkung mehrfach auszulösen.
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API (Programmierschnittstelle)
Eine API (Application Programming Interface, deutsch Programmierschnittstelle) legt fest, wie ein Programm Funktionen und Daten eines anderen Programms nutzen kann, ohne dessen Bedienoberfläche zu verwenden.
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CRM (Customer-Relationship-Management)
CRM steht für Customer-Relationship-Management: das planvolle Pflegen von Kundenbeziehungen und die Software, die Kontakte, Unternehmen, Vorgänge und Aktivitäten dafür an einer Stelle zusammenführt.
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