Onlineshop · Leipzig

Was ein Shop können muss, wenn Ihre Kunden Betriebe sind.

Der Verkauf an Geschäftskunden stellt andere Anforderungen als der an Endkunden: eigene Preise, Konten mit Freigabe, Wiederbestellung, Zahlungsziel. Diese Seite ist die Prüfliste dafür – ohne Zusagen darüber, was in welchem Tarif enthalten ist.

Sieben Anforderungen, die vor der Systemauswahl geklärt gehören.

Zu jeder Zeile steht, warum sie im Standard eines Shops oft fehlt und was konkret zu prüfen ist. Wir nennen hier keine Tarifnamen und keine Preise.

Wenn mehr als die Hälfte dieser Zeilen für Sie zutrifft, ist die ehrliche Frage nicht „welcher Shop", sondern ob ein Shop der richtige Weg ist. Für wenige, große und ausgehandelte Aufträge ist eine Anfragestrecke mit guter Produktdarstellung oft die bessere Lösung.

Anforderungen beim Verkauf an Geschäftskunden und was dafür zu prüfen ist
Anforderung Warum sie im Standard oft fehlt Was zu prüfen ist
Preise je Kundengruppe Ein Endkundenshop kennt einen Preis je Artikel. Ob das System Preislisten je Kunde oder Gruppe abbildet – und ab welcher Ausbaustufe.
Netto- statt Bruttopreise Die Anzeige ist auf Verbraucher ausgelegt. Ob die Anzeige je Kundengruppe umschaltbar ist und wie die Umsatzsteuer ausgewiesen wird.
Konten mit Freigabe Jeder kann sich registrieren und sofort bestellen. Ob Konten vor der Freischaltung geprüft werden können und wer freigibt.
Mengenstaffeln und Mindestmengen Staffelpreise sind im Standard selten vorgesehen. Ob Staffeln je Artikel und Kundengruppe möglich sind, ohne jede Stufe als eigenen Artikel anzulegen.
Kauf auf Rechnung, Zahlungsziel Zahlung erfolgt im Standard sofort. Ob die Zahlart auf freigegebene Konten begrenzbar ist – und wie das Ausfallrisiko geregelt wird.
Wiederbestellung Der Standard ist auf Erstkäufe ausgelegt. Ob frühere Bestellungen als Vorlage dienen und Bestelllisten geführt werden können.
Angebot statt Kauf Der Weg endet im Checkout. Ob ein Warenkorb als Anfrage abgeschickt werden kann, wenn der Preis erst kalkuliert wird.

Shopify als Grundlage – und was wir dazu sagen können.

Shopify ist unser bevorzugtes Shopsystem. Was wir über Funktionen sagen, steht in der Herstellerdokumentation; was wir über Tarife sagen, prüfen wir im Einzelfall.

Shopify mit Theme und Shop-Editor
Themes lassen sich laut Hersteller ohne Programmierung an Marke und Sortiment anpassen (abgerufen 21.09.2026). Das ist auch für den Verkauf an Betriebe der schnellere Weg, solange die Anforderungen aus der Tabelle abgedeckt sind.
Eigenes Frontend über die Storefront API
Shopify beschreibt für diesen Weg unter anderem das Anzeigen von Produkten und Kollektionen, den Warenkorb und kontextabhängige Preise (abgerufen 21.09.2026). Produkt- und Bestellverwaltung sowie die Checkout-Anbindung bleiben bei Shopify – es ist nicht nur die Abwicklung im Hintergrund.
Was wir zu Tarifen nicht sagen
Welche Funktion für Geschäftskunden in welchem Plan enthalten ist, steht hier bewusst nicht. Das ändert der Hersteller, und eine veraltete Angabe an dieser Stelle würde eine Kaufentscheidung in die Irre führen.
WordPress und WooCommerce
Setzen wir um und betreuen wir, wenn Sie bereits damit arbeiten. Unser Spezialgebiet ist es nicht – das gehört vor die Entscheidung, nicht danach.

Was nach der Bestellung passiert.

Im Verkauf an Betriebe ist der Shop selten das Ende des Vorgangs. Diese Übergaben klären wir mit.

  • Auftragsbestätigung und Freigabe

    Wer prüft eine Bestellung, bevor sie ausgelöst wird – und in welchen Fällen wird überhaupt geprüft? Ohne diese Regel entsteht entweder Verzug oder ein unkontrollierter Durchlauf.

  • Übergabe an die Auftragsbearbeitung

    Welche Angaben braucht die nächste Station, und kommen sie vollständig mit? Das ist dieselbe Frage wie bei jeder anderen Übergabe im Betrieb.

  • Übergabe an die Buchhaltung

    Einzeln oder gesammelt, mit welchen Belegdaten und über welchen Weg? Wir prüfen die Schnittstelle Ihres Buchhaltungsprogramms, bevor wir etwas zusagen.

  • Wiederkehrende Bestellungen

    Wenn dieselben Kunden regelmäßig dasselbe bestellen, lohnt sich die Vorbereitung dieser Bestellungen – das ist häufig der größte spürbare Gewinn.

Weiterlesen für Betriebe in Leipzig.

Anbieter aus Gera. Akuma Digital hat seinen Unternehmenssitz in Gera und keine Niederlassung in Leipzig. Die Abstimmung läuft per Video und Telefon; ein Termin vor Ort ist nach Absprache möglich. Eine Anfahrtszeit und feste Besuchstermine sagen wir nicht zu.

Was im Erstgespräch passiert.

30 Minuten. Wir gehen die Prüfliste durch und markieren, was für Sie tatsächlich gilt.

  • Sie beschreiben Ihre Kundengruppen und wie Preise heute zustande kommen.
  • Wir markieren die Zeilen der Prüfliste, die für Sie zutreffen – und sagen, wenn ein Shop dafür der falsche Weg wäre.
  • Sie erfahren, welche Fragen wir an der aktuellen Herstellerdokumentation klären müssen, bevor ein Angebot entsteht.
  • Auch ohne Auftrag haben Sie eine Anforderungsliste, mit der Sie jeden Anbieter vergleichen können.

Häufige Fragen

Kann Shopify Preise je Kundengruppe?

Diese Frage beantworten wir nicht pauschal, weil die Antwort vom Funktionsumfang und vom gewählten Plan abhängt und sich ändern kann. Wir prüfen sie vor der Systemauswahl an der aktuellen Herstellerdokumentation, gemessen an Ihrer konkreten Anforderung, und halten das Ergebnis im Angebot fest. Eine Zusage an dieser Stelle wäre genau die Sorte Aussage, die später teuer wird.

Lohnt sich ein Shop, wenn wir nur zwanzig Stammkunden haben?

Das hängt an der Bestellhäufigkeit, nicht an der Kundenzahl. Zwanzig Kunden, die wöchentlich nachbestellen, sind ein guter Fall für einen Shop mit Konten und Wiederbestellung. Zwanzig Kunden mit zwei ausgehandelten Aufträgen im Jahr sind es nicht – dort bringt eine gute Anfragestrecke mehr.

Können wir sowohl an Betriebe als auch an Endkunden verkaufen?

Grundsätzlich ja, und es ist ein häufiger Fall. Zu klären ist vorher: Sehen beide Gruppen dieselben Preise, wie wird Netto und Brutto dargestellt, und welche Zahlarten stehen wem offen. Wir prüfen, wie sich das im gewählten System abbilden lässt, bevor wir es zusagen.

Haben Sie so etwas schon gebaut?

Ein veröffentlichtes Shopify-Kundenprojekt haben wir nicht, und wir erfinden keines. Was wir zeigen können, ist ein eigenes Projekt mit Shop, Konten, Lizenzen und Downloads sowie umgesetzte Übergaben zwischen Programmen. Beides ist als das gekennzeichnet, was es ist.

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